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Hervorragende äußere Bedingungen und ein Teilnehmerrekord: Mehr als 7600 Läuferinnen und Läufer gingen beim Nürnberger Stadtmarathon auf die Strecke.
Foto: Michael Matejka
Teilnehmerrekord, herausragendes Laufwetter, gute Stimmung bei den Zuschauern an der Strecke, perfekte Organisation: Beim 14. Nürnberger Stadtlauf passte alles.
Der Stadtlauf ist schon fast ein familiäres Ereignis: Man kennt sich, man begrüßt sich. „Alle Jahre wieder“. Die Teilnehmer kommen aus ganz Nordbayern. Der Lauf, der stets am 3. Oktober stattfindet, zeichnet sich nach wie vor dadurch aus, dass er mehr Spaß- und Freizeitveranstaltung ist als ernster Wettkampf.
Wenngleich inzwischen auch die Zeiten präzise per Computer-Chip gemessen werden und die Cracks an der Spitze ein durchaus sportlich-stattliches Tempo vorlegen. Ob Topläufer oder blutige Amateure, es waren sich die meisten Läuferinnen und Läufer auf der Strecke einig: So ideal war es noch nie bei einem Stadtlauf in Nürnberg. Mehr als 7600 Teilnehmer gingen an den Start, ein absoluter Rekord, mehr als 3000 auf den Zehn-Kilometer-Kurs, fast genauso viele auf die Halbmarathon-Runde.
Die sportlichen Sieger hießen Stephan Gunzelmann, LAC Quelle Fürth, der den Halbmarathon der Männer gewann (1:14:39 Stunden) und Julia Keck, LA Team Saar, die in der Frauenklasse siegte (1:24:26). Die beiden Zehn-Kilometer-Sieger: Konstantin Wedel (35:15 Minuten) und Christine Wirth (40:34).
Der glücklichste Teilnehmer aber war Michael Donsberger aus Nürnberg, dem der „Preis der Nürnberger Nachrichten“ zugelost wurde: eine mehrtägige Flugreise für zwei Personen zum Marathon nach Antalya mit Aufenthalt in einem hochklassigen Hotel.